SFB 1266 - TransformationsDimensionen

Details


20.11.2020

3. Norddeutsche Steinzeitrunde in Kiel… virtuell

SteinzeitrundeGemeinsame Untersuchung von Steinartefakten

Am 27. November von 10-15h findet die 3. Norddeutsche Steinzeitrunde, organisiert durch Mitglieder von Knowledge ROOTS und den B1 und C1 Projekten des SFB 1266, in einem BBB-Raum der CAU Kiel statt.

Die Norddeutsche Steinzeitrunde führt jährlich etwa 20-30 Fachleuten am Freitag vor dem 1. Advent zusammen. Hier treffen sich junge wie erfahrene WissenschaftlerInnen aus Lehre, Forschung, Museen und Ämtern, die sich für steinzeitliche Themen interessieren bzw. an aktuellen Forschungsvorhaben, Theorien, Museumsprojekten und Abschlussarbeiten rund um die Steinzeiten in Norddeutschland (Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin) arbeiten. Insbesondere soll mit diesem informellen Treffen die Möglichkeit zu Diskussion, Austausch und Vernetzung geschaffen werden, weshalb die Vorträge explizit kurz gehalten werden, um ausreichend Zeit für Nachfragen und Gedanken zu bieten.

Nach Rostock (2018) und Wilhelmshaven (2019) sollte 2020 die Steinzeitrunde an der CAU Kiel stattfinden. Aufgrund der derzeitigen Bestimmungen zur Eindämmung der Pandemie musste das Treffen jedoch auf ein Online-Format umgestellt werden. Zurzeit sind 10 Vorträge (siehe Programm) vom Paläolithikum bis in die Bronzezeit und 22 Teilnehmer aus sieben Institutionen angemeldet. Interessierte Kollegen sind herzlich eingeladen teilzunehmen und mögen sich für weitere Details bei Sonja B. Grimm (sonja.grimm@zbsa.eu) oder Moiken Hinrichs (mhinrichs@roots.uni-kiel.de) melden.

Programm PDF  hier


21.10.2019

International Workshop “Millet and what else? The wider context of the adoption of millet cultivation in Europe”

“Millet and what else? The wider context of the adoption of millet cultivation in Europe”

Vom 27. bis 28. November 2019 findet im Wissenschaftszentrum Kiel ein internationaler Workshop statt, organisiert von den SFB 1266-Teilprojekten F3, D1 und G1: "Hirse und was sonst? Der breitere Kontext der Einführung des Hirseanbaus in Europa". Das "Millet Dating Programme" (2017-2019) des SFB 1266 zeigte, dass der Anbau von Hirse in Europa in der Mittleren-Späten Bronzezeit begann. Hierzu werden nun über 20 archäobotanische, archäologische und ethnographische Beiträge über die Ernährung sowie den wirtschaftlichen und kulturellen Hintergrund der Epoche, in der die neue Kulturpflanze – die Rispenhirse (Panicum miliaceum) – aus Asien in Europa eingeführt wurde, präsentiert. Dabei werden auch neue Ergebnisse der Anwendung modernster Methoden (z.B. molekularbiologische Analysen) vorstellen, anhand derer Hirsekonsum und Speisereste der Hirse in archäologischen Kontexten nachgewiesen wird. Außerdem werden die agronomischen und technologischen Aspekte des Hirseanbaus diskutieren.

Innovationen und Veränderungen in der Nahrungsmittelproduktion können wichtige Auswirkungen auf die Wirtschaft im Allgemeinen sowie auf die technologische Entwicklung und die sozialen Beziehungen haben. Der Workshop wird die potenziell transformative sozioökonomische Kraft der Rispenhirse in der Vergangenheit hervorheben.

Bericht vom Workshop hier


25.06.2019

2. Geosophy Workshop in Kiel

Geosophy Workshop 2019

Der Geosophy Workshop, organisiert vom SFB 1266, geht in die zweite Runde. Vom 26. auf den 27. Juni treffen auf dem Geosophy 2.0 Workshop Archäologen, Philosophen, Geographen und viele mehr aufeinander um tiefere Einblicke in ökosoziale Beziehungen zu gewinnen, indem sie Ideen sammeln, wie sie die Geographie vergangener Zeiten rekonstruieren können. Die so gewonnenen Erkenntnisse werden wichtige Informationen dazu liefern, ob oder wie sich solche Geografien ändern. Diese Veränderungen auszumachen ist ein wichtiger Baustein um Transformationen in Gesellschaften und ihren Beziehungen zur Umwelt zu verstehen und zu erklären.

Poster


13.11.2018

International Open Workshop: “Socio-Environmental Dynamics over the Last 15,000 Years: The Creation of Landscapes VI”
GS-SFB Workshop 2018

Vom 11.-16. März findet im kommenden Jahr zum sechsten Mal der internationale Workshop “Socio-Environmental Dynamics Over the Last 15,000 Years: The Creation of Landscapes“ in Kiel statt. Erstmalig wird er gemeinsam von der Graduiertenschule „Human Development in Landscapes“ und dem SFB 1266 TransformationsDimensionen organisiert. Der Call for Papers ist jetzt eröffnet. 18 Sessions decken ein breites Spektrum von Themen ab: Von frühen Jägern und Sammlern bis zu staatlichen Gesellschaften, über Klimawandel und Anpassungsstrategien, Bestattungsrituale, Siedlungsverhalten, aDNA und Seuchen bis zu unterschiedlichen theoretischen und methodologischen Ansätzen.  
Anmeldeschluss für das Einreichen von Abstracts für Beiträge ist der 30.November 2018. 
Liste der Sessions und weitere Information

Bericht vom Workshop (SFB1266 Aktivitäten) hier


11.02.2019

MN V-Workhop: Das Store-Valby Phänomen 

Workshop MN-V 2019

Vom 27.-28. Februar organisieren die Teilprojekte C1 und F5 in Kiel einen Workhop zum Mittelneolithikum V. 

Der Beginn des 3. Jahrtausends v. Chr. ist in Norddeutschland und Südskandinavien überregional durch einschneidende soziokulturelle Veränderungen innerhalb der neolithischen Gruppen charakterisiert. Entscheidende Veränderungen zeichnen sich insbesondere in den sozialen Organisationsformen sowie in den rituellen Bereichen des Bestattungswesens und ihrer Funktion als Repräsentationsmittel. Aber auch Veränderungen im Bereich der Wirtschaft, der materiellen Kultur und der Subsistenz der Gemeinwesen können rekonstruiert werden.

In dieser Phase tritt ein kulturelles Phänomen im westlichen Ostseegebiet auf, das nach einem dänischen Fundplatz als Store-Valby bezeichnet wird und systematisch der letzten Phase der Trichterbecherkultur zugeordnet wird. Charakteristisch für diese Gruppen ist eine materielle Kultur, die einerseits Bezug auf ältere Entwicklungen nimmt und sich gleichzeitig in anderen Bereichen deutlich davon abgrenzt.

Mit Experten aus Südskandinavien und Norddeutschland thematisiert der Workshop daher Fragen wie mögliche Auslöser für das Phänomen, die Beziehung zur Trichterbecher Nordgruppe und andere zeitgenössische kulturelle Phänomene wie die Einzelgrabkultur oder die Grübchenkeramische Kultur sowie Fragen zu Wirtschaft, Subsistenz, Bestattungspraktiken und materieller Kultur. Oganisiert wird der Workshop von SFB Mercator Fellow Niels Nørkjær Johannsen, Universität Aarhus, Jan Piet Brozio und Johannes Müller.

PROGRAMM

MN-V Workshop
27.-28. Februar 2019
Leibnizstraße 1, Raum 207

Bericht vom Workshop hier


23.06.2018

Internationaler Workshop "Habitus, the social dimension of technology and transformation"

Workshop Habitus

The workshop focuses on the various scales of social transformation seen from the perspective of human-environmental interaction. Attention is drawn to the importance of technology in transformation processes, especially in its social aspects. The aim is to explore technology as a trigger of socio-cultural change, in its mutual relations with social structures, institutions, power, ideologies, traditions, inequalities and conflicts against the economic and environmental background.

It is assumed that people work in a routine manner, i.e. in a system (habitus) of embodied dispositions, usually shared by people with a similar cultural background, which organize the ways in which individuals perceive the social world around them.

To cope with the new challenges, people actively use various technologies. However in many cases new technologies are introduced almost unconsciously and then they affect the direction of transformation in a slow and evolutionary way. In other cases, some technologies, no matter whether they were adopted consciously or not, reinforced and accelerated certain tendencies in social development. A comparative approach, both in terms of spatial and chronological scale, seems to be an effective tool in understanding and explaining the relation between technology and transformation.

By inviting archaeologists from different countries representing different research traditions, the role of technology will be discussed as a proxy for social transformation in Europe and beyond.

The most important questions addressed are: (1) What is the place of technology among other triggers of social transformation? (2) Is technology a necessary trigger of social change? (3) What accompanying factors accelerate changes but do not cause them? (4) What is the role of migration in the adaptation and use of new technologies?

Interested audience and discussants are welcome to attend!

Here is the official programme: Official Programme Booklet 

Poster PDF

Bericht vom Workshop hier


13.12.2017

 International Workshop „Gender transformations in prehistoric and archaic societies”

gender-workshop

Frauen im Haus und Männer auf dem Feld – wieso sollte eine solche Aufteilung der Geschlechterrollen über Jahrtausende gleichbleiben, während sich der soziale Kontext und die Umwelt wandelt? Besonders bei den großen Transformationsprozessen wie Sesshaftwerdung, Einführung neuer Technologien oder Urbanisierung ist davon auszugehen, dass auch Geschlechteridentitäten und Aufgabenverteilung in den betreffenden Gesellschaften immer wieder neu ausgehandelt wurden. Dieser Themenkomplex wird in über 30 Vorträgen bei einem internationalen Workshop des SFB 1266 zur Diskussion gestellt werden, der vom 8. bis 10 März 2018 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel stattfinden wird. Interessierte können sich bis zum 10. Februar 2018 anmelden.

Bericht vom Workshop hier


13.11.2017

International Workshop: “Detecting and explaining technological innovation in prehistoric Europe” vom 23.-24. November

Detecting and explaining technological innovation in prehistoric Europe

Dr. Michela Spataro, Wissenschaftlerin am British Museum und derzeitige Mercator Fellow des SFB 1266, veranstaltet im Rahmen von Teilprojekt F5 „Die soziale Dimension technologischen Wandels“ einen zweitägigen Workshop. Mit dem Fokus auf „Detecting and explaining technological innovations in prehistoric Europe“ diskutieren 16 eingeladene Spezialisten technologische Innovationen verschiedener prähistorischer Epochen. Von zentralem Interesse ist dabei die soziale Dimension technologischer Transformationen in der chaîne opératoire von Artefakten, ihrer Entstehung, Verbreitung und Etablierung. Mit Fallstudien von Lateinamerika bis Mittelasien bieten die Beiträge globale Perspektive. Der Workshop findet vom 23.-24. November in der CAU Kiel statt und ist offen für interessierte Teilnehmer.
Mehr Informationen finden Sie hier.

Poster PDF    Flyer PDF   Program PDF


30.11.2017

Teilprojekt A2 veranstaltet Workshop zu “Geosophy” am 7.-8. Dezember

geosophy

Geosophy...a catchy term for the study of geographical knowledge. We think that the spatial distribution and patterning of material remains contain important information about the way how people thought about their world and how they created their landscape.”

Daniel Knitter und Wolfgang Hamer, Mitarbeiter von Teilprojekt A2, bringen am 7. Und 8. Dezember fünf externe Spezialisten und SFB 1266 Mitglieder zusammen, um die Signifikanz geographischer Informationen in der Landschaftsarchäologie kritisch zu hinterfragen und neue Potentiale zu erschießen. Das Format des Workshops kombiniert Vorträge und offene Diskussion.

Bei Teilnahmeinteresse bitte Email an:  geosophy@sfb1266.uni-kiel.de

Weitere Informationen,  Programm PDF


12.05.2017

„Think Global, Act Local!“ Workshop der „Archèologie et Gobelets” in Kiel, 17.-19. Mai 2017    

„Think Global, Act Local!“ Workshop

Vom 17. bis zum 19. Mai findet in Kiel der 21. Workshop der Gesellschaft „Archèologie et Gobelets” als Gemeinschaftsveranstaltung des SFB 1266 sowie der Graduiertenschule „Human Development in Landscapes“ statt. Die „Archèologie et Gobelets” widmet sich der Erforschung des Glockenbecherphänomens, eine Kulturerscheinung, die im Europa des 3. Jahrtausend v.u.Z. eine wichtige Rolle in der transregionalen Distribution von materieller Kultur sowie sozialer und ökonomischer Innovationen spielte. Mit dem diesjährigen Thema „Think Global, Act Local! The Transformation of Spatial Interaction and Material Culture in Beaker Contexts of the 3rd Millenium BC in Europe“ sollen die als lokale und globale in Erscheinung tretende Phänomene analysiert werden, bezugnehmend auf neue Fragestellungen wie beispielsweise Migration und Interaktion. Mit 34 Vorträgen und über 70 Teilnehmenden verspricht der Workshop neue inhaltliche Impulse und eine guten Gelegenheit zum Austausch unter den Forschungsinteressierten.

Mehr Informationen und Programm finden Sie hier Link zur Veranstaltung

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