SFB 1266 - TransformationsDimensionen

F4: Die Erforschung von Infektionskrankheiten des Menschen durch die Analyse alter Genome und Skelettpathologien


 

DNA Untersuchung Reinstlabor
Abb. 1. Die Arbeit mit alter DNA muss in einem Reinstlabor durchgeführt werden, um Kontaminationen mit exogener DNA zu vermeiden. Weitere Schutzmaßnahmen sind das Tragen von Anzügen, Masken sowie Handschuhen. (Foto: S. Kornell)

Das Projekt F4 untersucht Infektionskrankheiten der Vergangenheit und ihre Bedeutung in prähistorischen Transformationsprozessen. Die leitende Forschungsfrage von F4 ist, inwieweit Infektionskrankheiten als Auslöser und/oder Katalysator in substantiellen sozioökonomischen Veränderungen wirkten bzw. eine Folgeerscheinung eben dieser Veränderungen waren. Methodisch kombinieren wir im interdisziplinären Ansatz alte DNA-Analysen von menschlichen und pathogenen Genomen (Abb. 1) mit paläopathologischen Untersuchungen an den skelettären Überresten der Verstorbenen (Abb. 2). Übergeordnetes Ziel der nächsten vier Jahre ist es, mithilfe eines integrativen Modells den Parameter „Infektionskrankheiten“ in neoltihischen und bronzezeitlichen Transformationsprozessen ganzheitlicher zu verstehen.
 

Human remains
Abb. 2: In der neuen Förderperiode erweitert F4 seinen Fokus und integriert paläopathologische Analysen an menschlichen Skeletten (Foto: K. Fuchs).


 

Phase 2 - Forschungsaktivitäten 2020-2024

Phase 1 - Forschungsaktivitäten 2016-2020

Publikationen F4


 

MITARBEITENDE