SFB 1266 - TransformationsDimensionen

E3: Hellenistische Heiligtümer als Wahrnehmungs- und Handlungsräume: Wechselwirkungen von Mensch, Architektur und Landschaft

 Nordteil der Korinthia
Athenaheiligtum von Lindos auf Rhodos, Blick von der Akropolis über die Säulenhalle (3. Jh. v. Chr.) auf den Hafen

Das Projekt untersucht die Transformation der Beziehung von Architektur und Landschaft während des Hellenismus (ca. 4. – 2. Jh. v. Chr.) im östlichen Mittelmeerraum. Die wechselseitige Beeinflussung gebauten und natürlichen Raumes soll erforscht und mit bestimmten Formen sozialer Handlungsmöglichkeiten und sozialen Kontexten verbunden werden. Das Projekt wird sich dabei auf die archäologischen und philologischen Quellen ausgewählter, gut untersuchter Heiligtümer konzentrieren, um so eine diachrone Perspektive auf den Untersuchungsgegenstand zu ermöglichen.

 

Amphiaraion von Oropos
Amphiaraion von Oropos an der Nordgrenze Attikas, im Hintergund Theater und Stoa (2. und 4. Jh. v. Chr.), rechts Tempel des Amphiaraos (5. Jh. v. Chr.)


Publikationen:

Müller, J., 2016. From the Neolithic to the Iron Age – Demography and Social Agglomeration: The Development of Centralized Control? In: D. K. M. Fernandez-Götz (eds.), Individualization, Urbanization and Social Differentiation: Eurasia at the Dawn of History, Cambridge, 106-124.

Müller, J., Arponen V. J. P., Hofmann, R., Ohlrau, R. 2017. The Appearance of Social Inequalities: Cases of Neolithic and Chalcolithic Societies. Origini 38 2015-2, 65-86.

Müller, J. 2017. Archäologie in Krisengebieten: die soziale Praxis archäologischer Ausgrabungen. In: O. Auge/M. Göllnitz (Hrsg.), Mit Forscherdrang und Abenteuerlust. Expeditionen und Forschungsreisen Kieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Kieler Werkstücke. Peter Lang Verlag, Frankfurt a.M., 247-256.