SFB 1266 - TransformationsDimensionen

Im Fokus von Cluster D stehen Gesellschaften, die agrarisch geprägte Wirtschaftsweisen und relativ komplex gestaltete Sozialstrukturen verbinden.

Institutionalisierte Hierarchien, Überschussproduktion und limitierter Zugang zu materiellen Gütern führten zu frühen Formen sozialer Ungleichheit. Diese Prozesse korrelieren mit der Ausschöpfung der natürlichen Ressourcen lokaler und regionaler Landschaften, die Zunahme von Siedlungsgrößen und die Entstehung ausdifferenzierter Siedlungssysteme. Die Einrichtung und Etablierung höherer sozialer Institutionen werden für die Regulierung von gesellschaftlicher Interaktion erforderlich. Für einige diese Gesellschaften sind vorstaatliche Großsiedlungen charakteristisch, andere organisieren sich in dispersen Strukturen, in denen einzelne zentrale Standorte archäologisch weniger sichtbar sind.