SFB 1266 - TransformationsDimensionen

Querschnittsthemen im SFB 1266

Sieben themenspezifische Querschnittsgruppen führen die inhaltliche Diskussion zu TransformationsDimensionen der vier Forschungsschwerpunkte zusammen. Hier wird der fach- und projektübergreifende Diskurs geführt, um die Komplexität prähistorischer und archaischer Transformationsprozesse hinsichtlich verschiedener Thematiken zu erschließen.

Für einen Vergleich der einzelnen Transformationsprozesse entlang ihrer räumlichen, zeitlichen und sozialen Skalen wurden in den Querschnittsgruppen übergreifende Themen identifiziert, die auf Mustererkennung in den Datensätzen aufbauen, und die bisher gewonnenen wissenschaftlichen Interpretationen und Narrative nutzen.

Infografik Querschnittschemen des SFB1266

Sieben Querschnittsthemen verknüpfen die vier Forschungsschwerpunkte des SFB 1266 und fördern den Dialog auf drei unterschiedlichen Ebenen: Querschnittsgruppentreffen und Retreats, die 14-tägig stattfindenden Lunchtime Seminare und die alle zwei Jahre stattfindenden internationalen Konferenzen (GSHDL Workshop 2019).

  • „Muster der Machtverhältnisse“, die im sozialen und gebauten Raum und in der Wissensproduktion nachweisbar sind;
  • „Theorien und Konzepte“, wobei hier das Verständnis von Transformationen als komplexe Prozesse vertieft wird, insbesondere solche, die großräumige Beobachtungen und multiple Faktoren beinhalten; 
  • „Muster in Landnutzung, Klima und Subsistenz“, die die Umwelt mit der demographischen Entwicklung und der Ökonomie verbinden; 
  • „Von Mustern zu Modellen“, hier die Entwicklung von Modellen und deren Vergleich mit Ergebnissen von Mustererkennungstechniken; 
  • „Muster in Ritualen und Weltanschauungen“, die sich auf die Verflechtungen und Überschneidungen zwischen sozialen Formationen konzentrieren und darauf abzielen, vereinfachende Dichotomien und evolutionäre Perspektiven zu überwinden, indem sie die Forschung zu Materialität, Subsistenzstrategien und Netzwerken integrieren;
  • „Übergreifende Muster vergangener Transformationen in Europa“, indem Transformationen aus dem gesamten SFB verglichen werden, um grundlegende Aspekte über zeitliche und räumliche Skalen hinweg zu identifizieren;
  • „Alles bleibt anders: die digitale Ausstellung“, hier die Umsetzung der wissenschaftlichen Ergebnisse in eine digitale Ausstellung, die sich an interessierte, nicht fachkundige Erwachsene richtet.

    In den Querschnittsgruppen werden projekt- und clusterspezifische sowie darüberhinausgehende Konzepte, Methoden und Ergebnisse im übergeordneten Themenkontext diskutiert, hinterfragt und entwickelt. Regelmäßige Gruppentreffen und Retreats gewährleisten den wissenschaftlichen Diskurs sowohl innerhalb der Querschnittsgruppen als auch im gesamten Sonderforschungsbereich. Das Zusammentreffen von Experten und Expertinnen unterschiedlicher Forschungsrichtungen und -ansätze und der Austausch auf theoretischer und anwendungsbezogener Ebene fördern eine praxisnahe Interdisziplinarität. In diesen „Ideenlaboren“ entstehen innovative Annäherungen und neue Perspektiven für ein tiefgreifendes Verständnis von „TransformationsDimensionen“.