SFB 1266 - TransformationsDimensionen

Natalie Pickartz

Natalie Pickartz

Integrated Quantitative Interpretation of Magnetic Measurements in Archaeological Prospecting

Otto-Hahn-Platz 1, R. 411
Telefon: +49 431 880-3901 
pickartz@geophysik.uni-kiel.de 

Teilprojekt G2: Geophysikalische Prospektionen, Klassifikation und Validation von Siedlungshinterlassenschaften in sich wandelnden Umgebungen

 

Promotionsprojekt

Das Promotionsprojekt ist im Teilprojekt G2 ('Geophysical prospecting, classification and validation of settlement remains in changing environments')  angesiedelt, welches zum Sonderforschungsbereich 1266 ('Scales of Transformation - Human-Environmental Interaction in Prehistoric and Archaic Societies') gehört.

Im Rahmen der Promotionsarbeit werden Programmmodule zur quantitativen Interpretation magnetischer Prospektionen von archäologischen Strukturen erstellt. Magnetische Messungen sind weit verbreitet zur Erkundung archäologischer Ziele, wobei die Messungen meist qualitative interpretiert und die archäologischen Befunde manuell klassifiziert werden. Unter Einbeziehung von einerseits In-situ-Messungen der magnetischen Suszeptibilität und andererseits von weiteren Informationen über die Geometrie (insb. Tiefe und Mächtigkeit) aus Ergebnissen von Multimethoden-Messungen oder Ausgrabungen an Schlüsselbefunden sollen quantitative Modelle der Suszeptibilität abgeleitet werden. Darüber hinaus sollen Anomalien bestimmter Befundkategorien automatisiert in großflächigen Messungen erkannt werden. Dies soll über vorher definierte „Standard“-Anomalien einer Befundkategorie unter Berücksichtigung der Ergebnisse an den Schlüsselbefunden erfolgen. Für die automatisch erkannten Anomalien wird ausgehend vom Standard-Modell eine Anpassung des Modells an die Daten durchgeführt. Damit werden die fundortspezifischen Ergebnisse der Schlüsselbefunde als a-priori-Information auf das gesamte Fundareal, ohne weitere Multimethoden- oder In-situ-Messungen sowie Ausgrabungen, übertragen. Zur Einschränkung der Mehrdeutigkeit der Magnetikdaten sollen Strukturinformation aus den großflächigen Bodenradarmessung eingebunden werden.
 

SFB 1266 Querschnittsgruppe

Quantifizierung und Vergleich
 

Forschungsinteressen

Archäogeophysik, Geophysikalische Prospektion, Magnetik, Elektrik, Elektromagnetische Methoden, Inversion
 

Ausbildung

2011 - 2014
Universität zu Köln, M.Sc. Geophysik (Über die Auswertung und Modellierung von Magnetik und Bodenradardaten des archäologischen Fundorts Elusa (Israel))

2008 - 2011
Universität zu Köln, B. Sc. Physik  (Geophysikalische Erkundung einer villa rustica bei Mendig (Landkreis Mayen-Koblenz))
 

Berufserfahrung 

2014 - 2016
wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geophysik und Meteorologie, Universität zu Köln

2012 - 2014
studentische Hilfskraft am Institut für Geophysik und Meteorologie, Universität zu Köln

Seit 2008
Teilnahme an verschiedenen geophysikalischen Messungen und archäologischen Ausgrabungen
 

Ausgewählte Publikationen

Pickartz N., Tezkan B. und Heinzelmann M. Geophysikalische Multimethodenprospektion des archäologischen Fundorts Elusa (Israel). Vorbericht zu den Kampagnen 2015 und 2016. Kölner und Bonner Archaeologica 5.

 

 

 

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