SFB 1266 - TransformationsDimensionen

Aktuelles

 


17.01.2018

International Workshop: “Detecting and explaining technological innovation in prehistoric Europe”Experts of technological innovations met in Kiel

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The workshop “Detecting and explaining technological innovation in prehistoric Europe” was successful. All invited speakers turned up and presented their latest research on innovation. The wide variety of papers made the discussion vibrant, and technological changes in ceramics, lithics and metals were presented. Shifts to new techniques and products were interpreted as possible reflections of changes in the social, economic and political aspects of the communities. The variety of regional focus, periods, materials and approaches (ethnographic, archaeological, archaeometric and anthropological) provided the workshop with complementary perspectives. The time limit, one and a half day, and the number of presentations made it particularly intense but very enjoyable as the topics discussed were diverse and wide-ranging.

On the first day discussion kept on going through drinks and dinner, and again during coffee breaks and lunch on the second day. New dialogues and narratives started and unexpected similarities in different regions and times were highlighted and helped the discussion. It is impressive how different approaches can help to get a better understanding of your own topic! We all enjoyed it!

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13.12.2017

 Workshop „Gender transformations in prehistoric and archaic societies” – jetzt anmelden!

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Frauen im Haus und Männer auf dem Feld – wieso sollte eine solche Aufteilung der Geschlechterrollen über Jahrtausende gleichbleiben, während sich der soziale Kontext und die Umwelt wandelt? Besonders bei den großen Transformationsprozessen wie Sesshaftwerdung, Einführung neuer Technologien oder Urbanisierung ist davon auszugehen, dass auch Geschlechteridentitäten und Aufgabenverteilung in den betreffenden Gesellschaften immer wieder neu ausgehandelt wurden. Dieser Themenkomplex wird in über 30 Vorträgen bei einem internationalen Workshop des SFB 1266 zur Diskussion gestellt werden, der vom 8. bis 10 März 2018 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel stattfinden wird. Interessierte können sich bis zum 10. Februar 2018 anmelden.

Informationen zum Programm, Tagungsort, Gebühren sowie das Anmeldeformular finden Sie hier-> 


12.12.2017

 „Gesellschaft – Umwelt – Transformationen“ Vortrag von Hans-Rudolf Bork und Johannes Müller am 13. Dezember

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Im Rahmen der Ringvorlesung des aktuellen Semesters lädt das Gustav-Radbruch-Netzwerk für Philosophie und Ethik der Umwelt zu Vorträgen zum Thema „Denken, Forschen und Entscheiden im Zeitalter des Anthropozäns“ ein. Am kommenden Mittwoch werden sich SFB 1266-Mitglieder Hans-Rudolf Bork und Johannes Müller in ihrem Beitrag zu „Gesellschaft – Umwelt – Transformationen“ mit dem Begriff des Anthropozäns aus umweltarchäologischer Sicht befassen. Ab wann sind massive Beeinflussungen der Umwelt durch den Menschen sichtbar? Und welche Strategien zur Bewältigung von Umweltveränderungen entwickelte der Mensch schon in prähistorischer Zeit? Der Vortrag findet um 18 Uhr im Hörsaal 1 der Olshausenstr. 75 statt. 

  Programm zur Ringvorlesungsreihe „Denken, Forschen und Entscheiden im Zeitalter des Anthropozäns“


30.11.2017

Teilprojekt A2 veranstaltet Workshop zu “Geosophy” am 7.-8. Dezember

geosophy

Geosophy...a catchy term for the study of geographical knowledge. We think that the spatial distribution and patterning of material remains contain important information about the way how people thought about their world and how they created their landscape.”

Daniel Knitter und Wolfgang Hamer, Mitarbeiter von Teilprojekt A2, bringen am 7. Und 8. Dezember fünf externe Spezialisten und SFB 1266 Mitglieder zusammen, um die Signifikanz geographischer Informationen in der Landschaftsarchäologie kritisch zu hinterfragen und neue Potentiale zu erschießen. Das Format des Workshops kombiniert Vorträge und offene Diskussion.

Bei Teilnahmeinteresse bitte Email an:  geosophy@sfb1266.uni-kiel.de

Weitere Informationen,  Programm PDF


29.11.2017

There and back again: D2 PhD candidates visit Hessisches Landesmuseum Kassel in October 

Kassel

Clara Drummer and I, PhD candidates of subproject D2 “Agriculturalist and Early Metallurgists”, spend a week in the Hessisches Landesmuseum in Kassel to document material from a few of our case studies and search for records of other interesting sites that may complement our picture (e.g. Lohra, Kassel-Calden, Altendorf).

One of the main goals was to make an inventory of the material from the singular Wartberg settlement Wittelsberg, that was brought to the museum by the Archäologische Landesamt Marburg. The site was meticulously documented during the excavations of 1988 and 1991 with features interpreted as craft areas (“Grubenhäuser”) and evidence of stone tool production as well as organic remains interesting for carbon dating. As far as the quick overview permitted, the ceramics will prove very interesting to compare to finds made in the gallery graves in the area.

It was also nice to see material from our case studies on display in the museum – would some of the information subproject D2 works on end up in this museum eventually? Some of the metal finds we would like to analyze more precisely for their elemental composition to figure out if they can be linked to other finds in gallery graves, or perhaps even to certain mining areas.

During the week, we also got to know a few young researchers who were preparing an exhibition of the Landgrave Karl’s collection that reflected his interest in art and science (that is due to open in March next year).  There is a similarly humorous play on words in the actual Hessisches Landesmuseum Kassel itself suggesting that the Holocene ‘was finally a little warmer’ going into  ‘a wohlfühlklima’ etcetera.  The museum houses a really interesting and extraordinary collection. Apparently, someone around 3000 BC wanted to have a flower pattern in their house and pressed a thistle at even spaces from each other in the wet clay…

Text and pictures: Marianne Talma 


13.11.2017

International Workshop: “Detecting and explaining technological innovation in prehistoric Europe” vom 23.-24. November

Detecting and explaining technological innovation in prehistoric Europe

Dr. Michela Spataro, Wissenschaftlerin am British Museum und derzeitige Mercator Fellow des SFB 1266, veranstaltet im Rahmen von Teilprojekt F5 „Die soziale Dimension technologischen Wandels“ einen zweitägigen Workshop. Mit dem Fokus auf „Detecting and explaining technological innovations in prehistoric Europe“ diskutieren 16 eingeladene Spezialisten technologische Innovationen verschiedener prähistorischer Epochen. Von zentralem Interesse ist dabei die soziale Dimension technologischer Transformationen in der chaîne opératoire von Artefakten, ihrer Entstehung, Verbreitung und Etablierung. Mit Fallstudien von Lateinamerika bis Mittelasien bieten die Beiträge globale Perspektive. Der Workshop findet vom 23.-24. November in der CAU Kiel statt und ist offen für interessierte Teilnehmer.
Mehr Informationen finden Sie hier.

Poster PDF    Flyer PDF   Program PDF

Organiser:

Dr Michela Spataro
Mercator Fellow
Social Dimension of Technological Change
CRC1266, Kiel University
crc1266f5.workshop2017@gmail.com


13.11.2017

„Steinzeit Live” im Tierpark „Arche Warder”


Rösten von HaselnüssenAm 8. Oktober veranstaltete der Tierpark „Arche Warder“ einen Tag zum Thema Steinzeit Live.Gemeinsam mit Graduiertenschule Human Development in Landscapes“ und dem Institut für Ur- und Frühgeschichte gewährte Teilprojekt F3 praktische Einblicke in die Disziplin der Archäobotanik. Die jüngsten Gäste konnten sich beim Knacken gerösteter Haselnüsse mit Steinen versuchen und beim Blick durchs Mikroskop Interessantes über die verschiedenen Pflanzenarten erfahren, die in archäobotanischen Archiven zu finden sind.

Forschungsaktivitäten des F3 Projekts 2017


03.11.2017

Öffentlicher Vortrag von Teilprojekt C1 in Brodersby-Schönhagen

Unter der Leitung von Dr. Jan Piet Brozio führte Teilprojekt C1 im Sommer Ausgrabungen an dem Siedlungsplatz Schönhagen-Brodersby durch, der in den Übergang vom Mittel- zum Spätneolithikum datiert und hinsichtlich sozioökonomischer Transformationen in dieser Zeit erforscht wird. Am Freitag, den 10. November wird Brozio in einem öffentlichen Vortrag über die ersten Ergebnisse der Ausgrabungen berichten. Der Vortrag findet in der Tourist-Information Schönhagen um 17:00 Uhr statt. Interessierte Zuhörer sind herzlich eingeladen!


02.11.2017

SFB-Genderbeauftragte auf AGE-Workshop „Gender and chance in Archaeology” in Lissabon

Gender Workshop LissabonAuf Einladung portugiesischer Archäologinnen fand ein Workshop der Arbeitsgruppe „Archäologie und Gender in Europa“ (AGE) der European Association of Archaeologists (EAA) an der Universität Lissabon vom 19. bis 20. Oktober 2017 statt, um das Interesse an Geschlechterforschung innerhalb der Archäologie Portugals anzuregen. Über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus acht europäischen Ländern diskutierten kritisch, in welchem Maße ein Zusammenhang zwischen Geschlecht und Wandel sowohl in den Fachstrukturen der Archäologie Europas als auch in (prä)historischen Gesellschaften besteht. Hauptfrage war, ob und wie archäologische Geschlechterforschung die Archäologie allgemein in den letzten 25 Jahren verändert hat.
Julia Koch, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Chancengleichheit des SFB 1266, präsentierte den Status quo der archäologischen Geschlechterforschung in Drittmittel-geförderten Forschungsprojekten in Deutschland. Sie diskutierte, wie wissenschaftspolitische Maßnahmen die Arbeitsbedingungen in Projekten und Forschungsinstitutionen beeinflussen.  


27.10.2017

ICE Johanna Mestorf: Deutsche Bahn wählt erste deutsche Archäologie-Professorin als Namensgeberin für neuen Zug aus
 

ICE Johanna Mestorf   Johanna Mestorf

Die Deutsche Bahn plant, einen ICE der neuesten Generation nach der bedeutenden Archäologin Johanna Mestorf (1828-1909) zu benennen. Mestorf wurde 1899 an der Kieler Universität zur ersten Honorarprofessorin Preußens ernannt. 

Im Rahmen einer bundesweiten Namenssuche erreichten die Bahn über 2.500 Vorschläge, aus denen eine Jury 100 historische Persönlichkeiten auswählte. Die Bahn will 100 neue ICE-4-Züge bis 2023 in Dienst stellen und nach Prüfung der Namensrechte auf die Vorschläge taufen. Für die vor mehr als 110 Jahren in Bramstedt geborene Mestorf hatten sich auf Initiative von Dr. Julia Katharina Koch (CAU Kiel) unter anderem Prof. Claus von Carnap-Bornheim (Schleswig), Prof. Johannes Müller (Kiel) sowie zahlreiche Persönlichkeiten des universitären und öffentlichen Lebens, darunter auch der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Daniel Günther, stark gemacht. 

Weithin für die Allgemeinheit noch unbekannt, gehörte Johanna Mestorf zu den ersten Direktorinnen eines Museums im damaligen Preußen. Sie hat die archäologische Forschung in Deutschland und Skandinavien durch zahlreiche Ausgrabungen und Publikationen geprägt. Johanna Mestorf ist Namenspatronin der Johanna-Mestorf-Akademie (JMA), die im Rahmen der Exzellenzinitiative der Deutschen Forschungsgemeinschaft den Cluster-Antrag „ROOTS – Konnektivität von Gesellschaft, Umwelt und Kultur in vergangenen Welten“ unter Federführung von Prof. Johannes Müller trägt. 

„Ein einzigartiges Projekt der Bahn. So wird es gelingen, Johanna Mestorf über Kiel und Schleswig-Holstein hinaus bekannt werden zu lassen. Sie wird damit posthum zu einer Botschafterin der Wissenschaft und der Gleichberechtigung von Frauen in der Gesellschaft“, zeigen sich die Professoren von Carnap-Bornheim und Müller begeistert. 

Der Kiel-Schleswiger Sonderforschungsbereich (SFB) 1266 „TransformationsDimensionen“ erforscht Mensch-Umwelt-Wechselwirkungen in prähistorischen und archaischen Gesellschaften und ist Teil der JMA, einer zentralen Einrichtung der CAU zur Förderung von interdisziplinärer Forschung und Lehre in den Bereichen Gesellschafts- und Umweltwandel. Dr. Julia Katharina Koch beschäftigt sich im SFB 1266 mit Gleichstellungsthemen. 

Pressemitteilung zum Download

DB-Foto (Copyright Deutsche Bahn AG / SIEMENS)
Foto JM (Foto: Archäologisches Landesmuseum)


23.10.2017

Archäologische Kolloquium - Tijana Stanković-Pešterac, Novi Sad: „Implementation of geoelectrical research in archaeology: the site of Bordoš as the case study”
 

Am Montag, den 23. Oktober um 18.30, ist Tijana Stanković-Pešterac vom Nationalmuseum Vojvodina zu Gast beim Archäologischen Kolloquium. In ihrem Vortrag wird Frau Stanković-Pešterac Ergebnisse multidisziplinärer Untersuchungen der neolithischen Siedlung Bordš, Serbien, vorstellen. Im Fokus steht dabei die Anwendungsmöglichkeiten neuer geoelektrischer Methoden. Vortragssprache ist englisch.

Weitere Informationen


23.10.2017

„Auf den Spuren bronzezeitlicher Gemeinschaften in Nord- und Mitteleuropa“ – Vortrag von Jutta Kneisel bei der AGSH
 

Die Archäologische Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (AGSH) lädt zu ihrer Vortragsreihe ein, die im Archäologischen Landsamt Schleswig-Holstein sowie am Institut für Ur- und Frühgeschichte der CAU Kiel stattfindet. Am Mittwoch, den 25.10.2017, wird SFB 1266-Wissenschaftlerin Jutta Kneisel (D3) über bronzezeitliche Phänomene und ihre Rolle im soziokulturellen Kontext Nordeuropas informieren und dabei aktuelle Forschungen zu Fundstellen in Polen und Schleswig-Holstein vorstellen.

Mittwoch, 25.10., 19:30 Uhr im  Johanna-Mestorf-Hörsaal, Institut für Ur- und Frühgeschichte, Johanna-Mestorf-Str. 4

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